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Was zum Nachdenken


Für alle, die sich neu mit diesem faszinierenden Hobby beschäftigen wollen und vielleicht auch mal zum Nachdenken für die "alten Hasen": Ihr habt es hier mit High Tech zu tun. Ihr baut kein Spielzeug! nahezu alle Teile sind klein genug sie ohne weiteres zu verschlucken; manche kann man sogar einatmen! Also, wenn Ihr kleine Kinder habt, haltet sie ein wenig fern von Eurem Basteltisch.
Die LiPo-Zellen haben so ziemlich die höchste Enegiedichte aller zur Zeit erhältlichen Akkus. Bei einer spontanen Entfaltung dieser Energie hat man eine ganz schöne Zerstörungskraft in den Händen. Auf der Webseite von Ludwig Danninger ist ein Video eines "Überladungsexperiments" zu sehen. Schaut es Euch mal an! (Natürlich haben wir es beim Mikromodellbau mit wesentlich kleineren Kapazitäten zu tun, aber das ganze läßt sich sicherlich auf "unsere" LiPos übertragen.)

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Werkzeug

Genug der ernsten Worte.Also, wer was basteln will, braucht Werkzeug.
So sah mein erster "Arbeitsplatz" in Sachen Mikromodell aus:




  1. Mini-Bohrmaschine - Uralt, aber zuverlässig. Und kommt auch mit 0,3mm Bohrern zurecht (nicht unbedingt selbstverständlich!)
  2. Lötkolben mit feiner Spitze
  3. Wasser für den Lötkolbenschwamm
  4. Wichtigstes Utensil: Kaffee
  5. Regelbares Netzteil - nicht unbedingt notwendig, aber ganz nützlich zum Testen und für die Bohrmaschine (Außerdem lade ich damit meine Akkus - außer den LiPos natürlich)
  6. "helfende Hand"
  7. Laubsäge mit feinem Metallblatt
  8. Nadelfeilensatz - unbedingt notwendig
  9. Miniatur-Reibahlensatz (von 0,15-1,4mm) - Hat mir schon oft gute Dienste geleistet - gibts bei Selva)
  10. Schere - benutze ich auch für dünne Messingbleche
  11. Cutter-Messer - auch Grundbedarf
  12. Elektronik-Seitenschneider
  13. feine Pinzette - sehr wichtig, auch wenn es nicht gleich eine spezielle SMD-Pinzette sein muß wie hier; war halt vorhanden.
  14. Reißnadel - für Messing auch als Körner zu nutzen
  15. Meßschieber / Stahlmaßstab
  16. Minibohrersatz (0,3-1,2mm) / Miniatur-Trennscheibe
  17. Digital-Multimeter - nicht unbedingt notwendig, aber ganz nützlich
  18. Löthilfe für SMD-Bauteile, selbstgebaut (näheres weiter unten)
  19. Spitzzangen in verschiedenen Größen
  20. Klebstoffe (nicht unbedingt Werkzeug, aber sehr wichtig (auch dazu gibts ein eigenes Kapitel)
  21. Mini-Schraubstock
  22. Uhrmacher-Schraubendreher
  23. Gewindeschneidsatz ab M1,0 ! - teures Spielzeug, aber durchaus nützlich
  24. PUK-Säge
Inzwischen habe ich die Bohrmaschine nun doch gegen eine Proxxon MiniMot getauscht; gleich mit Bohrständer. Meine Akkus lade ich nun mit einem Orbit-Automatik-Lader. Und eine kleine Drehmaschine hat sich auch dazugesellt.
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Klebstoffe


  1. UHU plus schnellfest - Zweikomponentenkleber auf Basis von Epoxydharz
    Hat sich bei uns als der ultimative spaltfüllende Kleber herausgestellt. Das Zeug ist tatsächlich in zwei Minuten fest! Und hält wie Hölle.
  2. Sekundenkleber
    am besten als Gel und flüssig für die verschiedenen Klebefälle (für alles was man evtl. wieder lösen möchte)
  3. loctite 648 - anaerober Kleber um Zahräder auf Wellen zu befestigen u. ä.
    unendbehrlich für o.g. Anwendung. Aber aufpassen: klebt, wenn man nicht aufpasst, manchmal schon beim Aufschieben des Zahrades auf die Welle! Ist mit viel Kraft aber wieder zu lösen.
  4. Modellbau-Plastikkleber - z.B. von Revell, Faller, etc.
  5. Sekundenkleber Glas
    Benutze ich um LEDs an Scheinwerfergläser zu kleben. Die sind natürlich aus Plastik, aber der Kleber dampft nicht aus (weiße Rückstände neben der Klebefläche) und ist vollständig transparent.
Auch Stabilit Express hat wieder auf meinen Werktisch zurückgefunden. Für einige Fälle besser als Epoxidharz-Kleber.
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SMD-Löthilfe



Nach den ersten Versuchen eine SMD-LED mit Anschlußkabeln zu versehen war klar: Ohne Hilfe geht es nicht!
Eine einfache Methode ist Doppelseitiges Klebeband, womit die LED fixiert wird. Eine, meiner Meinung nach, Bessere seht ihr oben.
Das Teil habe ich aus Buchenholz gebaut (anders Holz würde auch gehen, nur zu weich sollte es nicht sein) In das Buchenbrett ist mit einem Forstnerbohrer ein Sack-Loch eingebohrt damit die sündhaft teuren weißen LEDs nicht doch noch runterfallen und auf nimmer wiedersehen eine Symbiose mit dem Hausstaub eingehen. Fehlt nur noch der Halter, den ich aus einem einfachen, rostfreien Gipsspachtel geschnitten habe. Voilá, Fertig ist die "Luxus-Löthilfe".
Und nie wieder an LEDs festgeschmolzenes Klebeband entfernen!

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Erfahrungen mit dem Graupner XC50

Lang ersehnt... und leider schon wieder Geschichte.
Der Vollständigkeit halber lasse ich den Bericht aber mal bestehen.




...und schon auseinandergenommen! Und zwar aus unerfreulichem Grund: Beim Versuch am Gehäuse eine Halterung anzulöten (rote Ellipsen) hat sich der Motor in den ewigen Modelljagdhimmel verabschiedet. Mit einem 4x8-Motor von Peter Stöhr läßt sich dieser jedoch austauschen. Leider stimmt der Achsdurchmesser nicht ganz. Mit etwas Loctite 648 läßt sich das Problem jedoch lösen.

In der Yahoo Mikromodell-Group habe ich die theoretischen Überlegungen gepostet, daß man mit zwei modifizierten XC50 einen Prima Kettenantrieb bauen könnte. Und, Voilá, die Überlegung hatten andere auch schon angestellt und gleich erfolgreich in die Tat umgesetzt.

Achtung: Der Stecker des Servos ist anders belegt als bei JST, auch wenn es der gleiche ist!
Die beiden Stromversorgungskabel sind vertauscht!




Mit einem XC50, einer Faller-Achse und etwas Messing, läßt sich, wie im Kamera-LKW genutzt, eine einfache Pendelachse bauen. Das Servo schwingt dabei mit der Achse, was die Ansteuerung erleichtert und die Straßenlage verbessert.

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